Peter Büchner (auth.), Peter Büchner, Anna Brake (eds.)'s Bildungsort Familie: Transmission von Bildung und Kultur im PDF

By Peter Büchner (auth.), Peter Büchner, Anna Brake (eds.)

Mehrgenerationenfamilien sind für alle Familienmitglieder ein bildungsbiographischer Möglichkeitsraum, in dem im Rahmen ihres gemeinsamen alltäglichen Tuns Bildung stattfindet. Die damit verbundene grundlegende Bildungsbedeutsamkeit der Familie ist bisher empirisch kaum untersucht worden. In diesem Band werden die Ergebnisse des Marburger Mehrgenerationenprojekts vorgestellt, dessen Ziel es struggle, die milieuspezifischen Nutzungsmuster der bildungs- und kulturbezogenen Ressourcen und Handlungspotenziale am Bildungsort Familie genauer zu untersuchen. In Anlehnung an die Arbeiten von Pierre Bourdieu und dessen Analysekategorien werden auf der Grundlage von ausführlichen Fallanalysen die Strategien der Weitergabe und Aneignung von Bildung und Kultur in der Großeltern-, Eltern- und Enkelgeneration empirisch herausgearbeitet. Dabei spielen die vielfältigen, weit über die Familie hinausreichenden sozialen Anerkennungsarenen eine wichtige Rolle.

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Insofern stehen Weitergabe einerseits und Übernahme von Bildung und Kultur andererseits zueinander in einem Spannungsverhältnis zwischen sozialer Verbundenheit mit der Familie und dem Anspruch auf Autonomie, zwischen Geben und (An-) Nehmen: Im Rahmen des Generationenlernens (Lüscher/Liegle 2003, S. ), das sich in der Familie immer wieder neu als kulturelle Aufgabe stellt und trotz anzutreffender kultureller Vielfalt auf Prinzipien wie Verlässlichkeit, Dauerhaftigkeit und Reziprozität der Generationenbeziehungen beruht, muss in Bildung „von Anfang an“ jeweils persönlich investiert werden.

23). a. 2004, S. 29). Gleichwohl wird aber der Bildungsort Familie mit einer gewissen Skepsis betrachtet, weil vor allem die Interventionschancen in Bildungsprozesse in bildungsfernen Familien als recht gering eingeschätzt werden, obwohl die Bildungs- und Kulturleistungen der Familie (unter positiven, ebenso wie unter negativen Vorzeichen) als Schlüsselvariable für den Bildungserwerb, den Bildungsbiographieverlauf und den Bildungserfolg angesehen werden muss (Büchner 2003; Büchner/Wahl 2005). Einerseits wird der scheinbar flüchtige, fragile und vermeintlich weniger nachhaltige, weil sich im Biographieverlauf deutlich verändernde Charakter der familialen Bildungseffekte jenseits der formalen (institutionalisierten) Bildungszusammenhänge in seiner Bildungsrelevanz deutlich unterschätzt.

Mehr als 20 Jahre, so Bourdieu (1992, S. 96), habe sich seine Arbeit dem Unterfangen gewidmet, die spezifische Logik der Strategien zu verstehen, mit der sich Gruppen, vor allem Familien, konstituieren und reproduzieren, um so die nötige Einheit herstellen zu können, die eine Voraussetzung für den Erhalt ihrer Position im sozialen Raum bildet. B. verschiedene (generationenspezifische) Reaktionsweisen auf Prozesse des sozialen Wandels gleichwohl als eingebunden in die Reproduktionslogik einer Familie verstanden werden können.

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