Download PDF by Barbara Stollberg-Rilinger: Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation

By Barbara Stollberg-Rilinger

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Finanzquellen, die dazu beitrugen, das Patrimonium Petri zu einem frühmodernen Staatswesen mit prachtvoller Hofhaltung, modernem Kriegswesen, umfänglichem Klientelsystem und straffer Finanzverwaltung auszubauen. Luther traf mit seiner fundamentalen Kritik am Ablasswesen den Nerv der Missstände. Er verfolgte allerdings damit kein politisches, sondern ein seelsorgerisches Anliegen. Aber aus seiner radikal einfachen reformatorischen Lehre ergaben sich unabsehbare politische Konsequenzen. Wenn der Mensch allein durch seinen Glauben, die göttliche Gnade und die Heilige Schrift zum Seelenheil gelangte, dann entfielen alle Mittlerinstanzen zwischen dem Individuum und Gott, und der Macht der Kirche als Heils Vermittlungsanstalt wurde der Boden entzogen.

Die schon erwähnte Wormser Matrikel von 1521 zählte 83 Prälaten, davon 14 Frauen. Aus den gleichen Gründen wie bei den geistlichen Reichsfürsten verringerte sich ihre Zahl im Lauf der Frühen Neuzeit um rund zwei Drittel. Die Territorien der Prälaten konzentrierten sich vor allem auf den Südwesten des Reiches; es waren mindermächtige Reichsstände, auf die sich der Kaiser besonders stützen konnte. Sozialgeschichtlich war die Reichskirche eine «Adelskirche»: Die Kapitel der Reichsbistümer, die Reichsklöster und Stifte dienten aufgrund der damit verbundenen reichen Pfründen der standesgemäßen Versorgung für die nachgeborenen Söhne und Töchter des Adels in der jeweiligen Region.

Im Spätmittelalter waren fast alle Reichsfreiherren zu Grafen erhoben worden, so dass es in der Frühen Neuzeit de facto keinen Unterschied mehr zwischen beiden Gruppen gab. Auf den Reichstagen zu Beginn des 16. Jahrhunderts waren einzelne Grafen noch persönlich erschienen; sie konnten sich aber eine regelmäßige persönliche Teilnahme schon aus Kostengründen gar nicht leisten. h. , was allerdings stets mit großen praktischen Problemen verbunden war. Die älteste und effizienteste dieser Korporationen war der Wetterauer Grafenverein.

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