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By Kurt Flasch

1986 erschien die Erstausgabe von Kurt Flaschs Darstellung der mittelalterlichen Philosophie. Inzwischen ist sie zum Standardwerk geworden. Für die three. Auflage wurde der Band vom Autor vollständig überarbeitet, auf den neuesten Stand der Forschung gebracht und um drei neue Kapitel ergänzt - über den radikalen Franziskaner Olivi, über Durandus de St. Pourçain und über Johannes Buridanus. Kurt Flasch bleibt in seinem umfassenden Einführungswerk nah an den Texten, stellt einzelne Philosophen und wichtige Werke vor und entwickelt daraus das große landscape des mittelalterlichen Denkens bis ins 15. Jahrhundert. Kernthemen sind dabei der jeweilige Bezug zu griechischer Philosophie und christlicher faith (etwa die Rolle der Bibel oder der Einfluss der Kirche), der Bezug auf die arabische culture, Fragen der Sprache (Latein oder Volkssprache), das Erstarken bestimmter Zentren und Städte bzw. die Rolle der neugegründeten Universitäten (Florenz, Bologna, Köln) sowie politische und ökonomische Verflechtungen. In verständlicher Sprache wird dem Leser so die Farbigkeit des philosophischen Denkens im Mittelalter nähergebracht.

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Bei Entscheidungen uber die erstmalige wirtschaftliche Anwendung von Erfindungen, additionally vor dem Ubergang aus der Inventionsphase in die Inno vationsphase technischer Fortschritte, setzt das dafur verantwortliche Ma nagement sein gesamtes techno-okonomisches Fachwissen ein. Aber das allein genugt offenbar nicht, denn erfolgreiche Unternehmer und Fuhrungs krafte sagen immer wieder selbst, dass sie die Erfolgsaussichten von Erfin dungen weitgehend intuitiv beurteilen und dabei - wie inzwischen erwiesen - das richtige Gespur fur den okonomischen Nutzen von technischen Neue rungen oder ganz einfach Gluck gehabt haben.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck entwickelt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Kooperation mit den Stiftungen Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Topographie des Terrors eine Wanderausstellung, die jene Opfer ins Zentrum rückt, die lange am Rande des öffentlichen Interesses und Gedenkens standen.

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Er hat mir zahlreiche gute Ratschläge gegeben und insbesondere das Kapitel über Petrarca gefördert. Ihnen allen sei herzlich gedankt. Mainz, den 12. März 2012 Kurt Flasch Einleitung 1. Die Philosophie des Mittelalters war der Versuch Einzelner und ganzer Gruppen, sich in ihrem Leben denkend zu orientieren. Sie wollten wissen, ob die Bilderverehrung vernünftig ist oder wie die Pest entsteht. Dabei verwickelten sie sich in allgemeinere Fragen, denn sie mussten z. B. entscheiden, ob es ein zulässiges Argument war, wenn ein Erzbischof die Bilderverehrung damit begründen wollte, sein Archidiakon sei in einem Traum dazu aufgefordert worden.

GmbH & Co. de Für Cesare Vasoli und Nidia Danelon in Freundschaft Inhalt Vorwort Vorwort zur 2. Auflage Vorwort zur 3. Auflage Einleitung Erster Teil Grundlegung der mittelalterlichen Philosophie 1. Die geschichtliche Situation 2. Augustin 3. Boethius 4. Dionysius Areopagita 5. Der Problemstand zu Beginn des Mittelalters Zweiter Teil Entwicklungsstadien der mittelalterlichen Philosophie I Neue Rahmenbedingungen 6. Das Christentum 7. Die lateinische Sprache 8. Das Bildungssystem 9. Die Bibliotheken II Karolingische Reform 10.

Die genauere Beschäftigung mit dem Mittelalter und seinem Denken zerstört die Idylle. Vielleicht enttäuscht sie die Trosterwartung des Publikums. Indem ich das Mittelalter als konfliktreiche Zeit zeichne, verletze ich das Goldgrundbedürfnis vieler Zeitgenossen. «2 Mainz, den 14. November 1985 Kurt Flasch Vorwort zur 2. Auflage 1. Dieses Vorwort gibt mir Gelegenheit, den Akzent hervorzuheben, um den es in diesem Buch geht. Es zeigt: Die unpersönlichsten Theorien und die erhabensten Themen sind an Zeiten und Landschaften gebunden.

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